Header
Unterstütze uns mit
Deinem Online-Einkauf
ohne Extrakosten!

QUEERE FILMNÄCHTE IM ANDERSRAUM & queer_bar

„SVeN – Schwule Vielfalt erregt Niedersachsen“ präsentiert immer am 2. Donnerstag des Monats die „Queeren Filmnächte im Andersraum“. Währenddessen und im Anschluss versorgt Euch das Ehrenamtler*innen-Team von SVeN und SCHLAU Hannover an der queer_bar mit erfrischenden Getränken. Kommt vorbei auf einen spannenden Film, interessante Gespräche, kühle Drinks und heiße Flirts!

 

Hinweis für Menschen mit Hörbeeinträchtigung:

Alle Filme werden mit deutschen Untertiteln gezeigt.

 

Der Eintritt ist frei!

 

Einlass: 19:00 Uhr

Filmstart: 19:30 Uhr

queer_bar: geöffnet bis 23:00 Uhr

 

 

 

Do, 08.06.2017

„CLOSET MONSTER“

 

Oscar ist jung, kreativ, verliebt in seine von Fantasy Filmen geprägte Kunst und hat ein riesiges Problem: er lebt im tiefsten Provinzloch Neufundlands allein mit seinem kauzigen Vater. Ab und an schminkt er seine beste Freundin Gemma und versucht, ein traumatisches Erlebnis aus seiner Kindheit zu bewältigen, das ihn stets daran erinnert, dass es in dieser Stadt gefährlich sein kann, offen schwul zu leben. Nebenbei jobbt der sensible Teenager in einem Baumarkt, wo er den rebellischen und verwegen attraktiven Wilder kennenlernt, der lieber Joints raucht, als Schrauben zu sortieren.

 

 

Pressestimmen:

 

“Eine wunderbare Singularität im Meer der mal mehr, mal weniger guten, aber stets ähnlichen Coming-Out/Coming-of-Age-Filme – das funktioniert, und zwar brillant.“ kino-zeit.de

 

“Dunn konzentriert sich auf eine innovative Erzählweise und beweist nebenbei seinen Hollywoodkollegen, dass Humor durchaus klischeefrei geht.“ kulturmovies

 

“Wirklich richtig gut, um nicht zu sagen geradezu fantastisch, zutiefst persönlich und berührend. Es stimmt einfach alles, angefangen beim grandiosen Schauspiel bis hin zum wirklich außergewöhnlichen Sounddesign.“ itsallhappeningblog.com

 

“Ein äußerst originelle Geschichte ums Erwachsen werden…“ Screen Daily

 

“Atmosphärisch dicht und selbstbewusst eklektisch…“ The Hollywood Reporter

 

 

“Der Regisseur findet hier seine eigene Sprache, die in gleichem Maß von Xavier Dolan und David Cronenberg geprägt ist…“ Scene Creek

 

Trailer:

(FSK: 12; Englisch mit deutschen Untertiteln; Länge: 86 min)

 

 

 

 

Do, 13.07.2017

„APPROPRIATE BEHAVIOR“

 

Regisseurin, Autorin und Hauptdarstellerin Desiree Akhavan entführt uns in “APPROPRIATE BEHAVIOR“ in die quirlige Welt von Shirin, der umwerfend attraktiven Tochter von Exil-Iranern aus gutem Hause. Niemand in ihrer Familie darf wissen, dass sie eigentlich auf Frauen steht, und Ex-Freundin Maxine will ihr einfach nicht aus dem Kopf. Sie versucht alles, um die gescheiterte Beziehung zu vergessen und stürzt sich samt Dildo in der Hand Hals über Kopf in Brooklyns Bohème, bevölkert von Möchtegern-Künstlern, politisch überkorrekten Lesben und Marihuana-affinen Single-Vätern.

 

Egal was sie tut, sei es verwöhnten New Yorker Gören die Kunst des Filmemachens zu vermitteln (nicht einfach bei 5-Jährigen) oder wahllos Frauen aufzureißen, um Maxine eifersüchtig zu machen – nichts gelingt ihr so richtig. Vor allem nicht ihr Coming-Out.

 

Wir lachen und wir leiden mit Shirin und erkennen: sie ist wie wir. Mitsamt ihren Unsicherheiten und Stärken und stets auf der Suche nach dem Happy End. “APPROPRIATE BEHAVIOR“ ist eine von Kritikern weltweit hochgelobte und durch und durch charmant leichtfüßige Komödie, die selbst dem größten Liebesmuffel ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

 

 

Pressestimmen:

 

“Ein bestechendes Filmdebüt.“ – A.O. Scott – The New York Times

 

“Urkomisch, gewagt und berauschend geschmacklos.“ – The Guardian

 

“Schnell und neurotisch, aber auch befreiend unverfroren – bitte mehr davon.“ – Der Spiegel

 

“Akhavans Film blickt sehr amüsant auf die Beziehungssorgen einer iranisch-stämmigen Bisexuellen in Brooklyn.“ – Süddeutsche Zeitung

 

“Mit ihrem Leichtigkeit und Lebenslust vermittelnden Charme und dem hohen Identifikationspotenzial der sympathischen Protagonistin beschert die Komödie einen beschwingten Filmabend.“ – kino.de

 

“Eine ironisch-verspielte Brooklyn-Komödie, die sich voll und ganz dem stadtneurotischen Lebensgefühl seiner tragikomischen Figuren verpflichtet fühlt.“ – Cinema

 

“Mit ihrem humorvollen Spielfilmdebüt überzeugt Desiree Akhavan als Hauptdarstellerin, Regisseurin und Drehbuchautorin gleichermaßen.“ – spielfilm.de

 

“Eine wunderbare Komödie, bei der man so richtig laut lachen muss. Shirin wirkt dabei so sympathisch, dass man bei ihrer Selbstfindung einfach mitfiebern muss und ihr nichts anderes wünscht als ein großes Happy End.“ – queer.de

 

“Ebenso klug wie ironisch verhandelt die Regisseurin Fragen nach Familie und Herkunft, nach Identität und Begehren – und punktet dabei mit geistreichen Dialogen, gelungenem Timing und zärtlich gezeichneten Charakteren. Nicht verpassen!“ – Siegessäule

 

“Witzig, einzigartig und unangepasst.“ – Indiewire

 

 

Trailer:

(FSK: 0; Englisch mit deutschen UT; Länge: 86 min)

 

 

 

 

Do, 10.08.2017

„SOMETHING MUST BREAK“

 

Sebastian verliebt sich in Andreas. Und Andreas verliebt sich in Sebastian. Eine zärtliche, manchmal heftige Liebesgeschichte beginnt zwischen einem androgynen Jungen und einem anderen, der nicht schwul ist. Zusammen rebellieren sie gegen die Langeweile der bürgerlichen Ikea-Welt. Sebastian besteht auf seinem Freiraum zwischen den Geschlechtern. Andreas will die Frau in Sebastian, die Ellie heißt und immer mehr Aufmerksamkeit verlangt.

 

Etwas muss kaputt gehen – entweder die Beziehung von Andreas und Sebastian oder die Gesellschaft, die will, dass alle gleich sind.

 

Eine Liebesgeschichte, so einzigartig, elementar und zutiefst romantisch, hat es lange nicht mehr gegeben. Ester Martin Bergsmarks erster Spielfilm erhielt u.a. den Tiger Award in Rotterdam, den Silver Q Hugo Award in Chicago und viele Preise auf internationalen LGBT-Filmfestivals. Beim Schwedischen Filmpreis wurde mit Saga Becker erstmals eine trans* Schauspielerin ausgezeichnet.

 

 

Pressestimmen:

 

„Der Film hebt sich deutlich ab von den hundertmal erzählten Coming-out-Storys um eindeutig schwule Jungs und Männer.“ – taz

 

„Die viel zitierte Vielfalt der Geschlechter ist in diesem packenden Liebesdrama mehr als wohlfeile Theorie, sie zeigt sich in Fleisch und Blut. Und mit einer ungestümen Kraft, die von einem charismatischen Liebespaar ausgeht, das für sich nicht nur neue Grenzbereiche der Sexualität eröffnet, sondern sich auch den brennenden Gefühlen füreinander stellen muss.“ – Siegessäule

 

„SOMETHING MUST BREAK feiert die Sexualität als machtvolle Gegenkraft, als einen Raum abseits der Normierung, in dem Momente von Schönheit möglich sind.“ – critic.de

 

 

Trailer:

(FSK: 16; Sprache: Schwedisch mit deutschen UT; Länge: 81 min)

 

 

 

 

Do, 08.06.2017

„THOSE PEOPLE“

 

Episch, elegant und eklektisch – der reiche New Yorker Goldjunge Sebastian, Sohn eines gefallenen Finanz-Hais, schart eine Clique von privilegierten Freunden um sich, darunter auch den jungen Maler Charlie, aus bescheideneren Verhältnissen, mit dem ihn eine große Liebe verbindet, die über die Jahre stets platonisch blieb.

 

Charlie aber liebt Sebastian aufrichtig und hofft schon lange darauf, dass dieser seine Zuneigung in Form einer Beziehung belohnt… Bei einer der zahlreichen Bartouren der verwöhnten Jeunesse dorée durch die nächtliche Metropole lernt Charlie den charismatischen Pianisten Tim kennen, der ohne Umschweife sofort zur Sache kommt. Die Situation eskaliert, als Sebastian erkennen muss, dass er Charlie verlieren wird. Die Freundschaft der beiden wird auf eine harte Probe gestellt und Charlie muss sich entscheiden…

 

Debüt-Regisseur Joey Kuhn verzaubert mit einem hinreißend emotionalen Drama, das lang nachwirkt.

 

 

Pressestimmen:

 

“Fazit: Queer Cinema mit Stil und guter Besetzung über die schmerzhafte Liebe zu Menschen, für die wir alles zu opfern bereit sind“ – Spielfilm.de

 

“Ein beeindruckendes Erstlingswerk, elegant, stilsicher und mit herausragender Kamera… ‚Gossip Girl‘ trifft ‚Wiedersehen mit Brideshead‘, das überzeugt.“ – Männer

 

“Gordon und Ralph spielen fantastisch. Mit ihrem glaubwürdigen Verhältnis und einer unwiderstehlichen Chemie erotisieren sie selbst Szenen frei von jeglichem Sex – und setzen so neue Maßstäbe für die Zukunft des Kinos.“ – Hammer to Nail

 

“Strotzend vor erotischer Spannung, wirft dieser eindrucksvolle Film einen gekonnten Blick auf die schrecklich vornehme Szene junger Schwuler in Manhattan.“ – San Francisco Chronicle

 

“Es sind seine Charaktere, die dem Film, neben all seinem Glitter, diese lang nachhallende Wucht verleihen.“ – Huffington Post

 

“Ein wenig Drama, Komödie und Liebesgeschichte, mit Leichtigkeit erzählt, ohne dabei kitschig zu sein und bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt.“ – omegabetazeta.de

 

“Charlies Reise zu sich selbst macht den Film zu einer wunderbaren Geschichte für jedermann.“ – Seattle Post

 

“Stylisch und sexy, ein Gewinner.“ – San Francisco Examiner

 

“Ein erfrischender Triumph…“ – Seattle Gay Scene

 

 

Trailer:

(FSK: 12; Sprache: Englisch mit deutschen UT; Länge: 89 min

 

 

 

 

Do, 12.10.2017

„ALBERT NOBBS“

 

Irland im 19. Jahrhundert: Das Morrisons Hotel ist eine der exklusivsten Adressen in Dublin. Hier arbeitet der Butler Albert Nobbs. Jeder schätzt den stillen Kollegen, der seine Arbeit perfekt erledigt und auch bei den Gästen gern gesehen ist. Keiner ahnt, dass Albert in Wahrheit eine Frau ist, die sich als Mann verkleidet. Dieses Rollenspiel ist für Albert die einzige Chance, in einer Gesellschaft Anerkennung und gute Arbeit zu finden, deren starre Sitten alleinstehenden Frauen ein freies Leben verbieten.

 

Eines Tages steigt der Künstler Hubert Page im Hotel ab und Albert spürt zum ersten Mal die Möglichkeit, sich zu offenbaren. Die Sehnsucht nach einem Leben ohne Selbstverleugnung steigt in ihr auf. Beflügelt wird diese auch durch das schöne Hausmädchen Helen (Mia, in das sich Albert verliebt. Albert stellt das durch Lügen und Kostüme aufgebaute Leben immer mehr in Frage.

 

 

Pressestimmen:

 

„Brillant! Eine atemberaubende Performance von Glenn Close“ – Newsweek

 

„Ein herzergreifender, wunderschöner Film“ – New York Times

 

„Diese Rolle ist die Krönung der Karriere von Glenn Close“ – Variety

 

„Grandios“ – Indiewire

 

„Bezaubernd“ – Elle

 

„Mia Wasikowska ist so unverschämt süß in ihrer Rolle, sie sollte direkt zu Downtown Abbey gehen“ – Time Magazine

 

 

Trailer:

(FSK: 6; Sprache: Deutsch mit deutschen UT; Länge: 109 min)

 

 

 

 

 

Do, 09.11.2017

„CAROL“

 

Im New York der 1950er-Jahre führt Carol eine unerfüllte Ehe mit ihrem wohlhabenden Mann Harge. Sie lernt die junge Therese kennen, die in einem Kaufhaus arbeitet und von einem besseren Leben träumt. Auf einer gemeinsamen Reise entwickelt sich eine ganz besondere Bindung zwischen ihnen – und schließlich die große Liebe. Harge will das neue Glück seiner Frau jedoch nicht akzeptieren. Er beauftragt einen Privatdetektiv damit, dem frisch verliebten Paar zu folgen und entscheidende Beweise für das laufende Scheidungsverfahren zu sammeln. Carol muss schon bald um das Sorgerecht ihrer geliebten Tochter kämpfen. Ihr Mann versucht es ihr mit allen Mitteln zu nehmen.

 

 

Pressestimmen:

 

„Einer der besten Filme des Jahres, packend und von bezwingender Schönheit.“ – Der Spiegel

 

„Riesig gespielt, prächtig inszeniert.“ – TV Movie

 

„Eine Sensation!“ – Die Zeit

 

„Die Blicke allein sind preisverdächtig: neugierig, testend, devot und provozierend zugleich.“ – Süddeutsche Zeitung

 

„Ein radikaler Film, ein Fest der Liebe!“ – Die Welt

 

„Rooney Maras Zartheit und Fragilität erinnern an Audrey Hepburn.“ – Vogue

 

„So herzergreifend und so universell. Ein rundum gelungener Liebesfilm.“ – Der Tagesspiegel

 

 

Trailer:

 (FSK: 6; Sprache: Deutsch mit deutschen UT; Länge: 114 min)

 

 

 

 

Do, 14.12.2017

„RENT“

 

Basierend auf Puccinis „La Bohème“ wird die Geschichte einer Gruppe junger Bohemiens im New Yorker East Village erzählt, die mit dem Leben und der Liebe kämpfen – und darum, ihre Miete bezahlen zu können. Die hungernden Künstler streben nach Erfolg und Anerkennung, während ihnen Armut, Krankheit und HIV/AIDS zu schaffen machen. Es geht um ein Jahr im Leben dieser Gruppe – oder um 525.600 Minuten, die ein Jahr ausmachen.

 

Die Broadway-Show, die dem Film zugrunde liegt, gewann 1996 den Tony Award für das „Beste Musical“. Autor und Komponist Jonathan Larson, der am Tag der Premiere verstarb, wurde zudem posthum mit dem Tony Award für die „Beste Originalmusik“ und das „Beste Musicallibretto“ sowie mit dem Pulitzer-Preis für das „Beste Drama“ ausgezeichnet.

 

 

Trailer:

(FSK: 6; Sprache: Englisch mit deutschen UT; Länge: 129 min)

 

 

 

 

 

mehr Info:

www.svenkommt.de

Facebook SVeN Hannover/Hildesheim

Facebook Andersraum

im Andersraum-Terminkalender

 

 

Präsentiert von:

SVeN—Schwule Vielfalt erregt Niedersachsen

 

In Kooperation mit:

SCHLAU Hannover e.V.

Andersraum e.V.

 

gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen